St.Nikolaus - Kirche der katholischen Filialgemeinde in Kahla

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Kirche St.Nikolaus in Kahla


Es ist ein schlichter spätgotischer Bau, an dem spätere Stilepochen ihre Spuren hinterlassen haben und stellt in ihrer Schlichtheit ein Kleinod in der Stadt Kahla dar.

Zusammen mit dem 2003 eingeweihten Gemeindehaus "St.Nikolaus" in der Friedensstraße ist diese Kirche Mittelpunkt der katholischen Christen von Kahla und Umgebung.

Und so finden Sie die Kirche:

Sie befindet sich unmittelbar am Ufer der Saale in der Saalstraße, ungefähr fünf Minuten zu Fuß vom Stadtzentrum entfernt.

Wenn Sie von der Leuchtenburg talwärts fahren (aus Richtung Stadtroda) oder von Neustadt/O. kommen, biegen Sie gleich nach der Saale-Brücke rechts zur Kirche.



Zur Geschichte

Sie hat eine wechselvolle Geschichte: die ersten Hinweise zur Errichtung einer Kapelle St.Nikolaus gibt es im Jahr 1485.

In den Wirren der Reformation hatte sie wohl kurz nach ihrer Errichtung als Gotteshaus ausgedient: die Nutzung als Lagerraum für Baumaterial, die Demontage des Gestühles und der Kanzel lassen darauf schliessen.

Ab 1588 wird die St.Nikolaus-Kapelle für Gottesdienste zu Begräbnissen genutzt. So ist sie bis zum Jahre 1892 fortan die Gottesackerkirche von Kahla.

Mit der Einweihung eines neuen Friedhofes war damit das Ende dieser Kirche gekommen.

Fast einhundert Jahre später, nämlich 1986, wurde die St.Nikolauskirche von der evangelischen Kirchgemeinde veräußert.

Neuer Eigentümer und Nutzer ist seitdem die katholische Gemeinde in Kahla.

Bis zum 31.12.2001 war sie sogar Pfarrkirche. Seither ist die katholische Gemeinde Teil der Pfarrei Stadtroda-Kahla.

Bleibt für die kommende Zeit die Hoffnung, dass dieses altehrwürdige Gemäuer Mittelpunkt segensreichem Wirken für die Stadt und des Umlandes und seiner Menschen bleibt, wie auch der Patron dieser Kirche, der heilige Bischof Nikolaus von Myrna, Gutes für seine Mitmenschen tat und somit die Liebe Gottes zu ihnen brachte.

Foto: Pfarrer J.Höffner, digitale Bearbeitung: L.Krafczyk,
Text: Ludwig Krafczyk 11/2003
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